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 Betreff des Beitrags: neuer besserer Artikel in "die Zeit"
BeitragVerfasst: Di Mär 22, 2005 9:04 pm 
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http://www.zeit.de/2005/12/Computerspiele
schaut mal rein

leo/ dirk

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BeitragVerfasst: Fr Nov 18, 2005 4:29 pm 
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Koalition will "Killerspiele" verbieten

Spiegel/Online/ GAME-POLITIK: „Ein Wort, das im Koalitionsvertrag zwischen Unionsparteien und SPD steht, wird noch für viel Unmut in der deutschen Gamerszene sorgen. "Killerspiele" sollen verboten werden, steht da. Was das genau ist, scheint aber noch unklar zu sein.“
http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/ ... 11,00.html

WDR:
http://www.wdr.de/themen/panorama/krimi ... fung.jhtml

leo

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BeitragVerfasst: Fr Nov 18, 2005 5:17 pm 
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is es wieder mal soweit.....man man zum glück haben wir keine anderen probleme...
wenig chancen auf ausbildung, job, integration, die immer größer werdende spanne zwischen arm und reich scheinen als grund einer
teilweise orientierungslosen jugend kaum gewicht in die waagschale zu werfen.....

naja zum glück gibts böse spiele (welche sich sowieso jeder ziehen kann) die, die herren und damen politiker mediengerecht und schwarz weiß malerisch verbieten können....

ein hoch auf die politik.....da fällt mir nur noch eins ein

Bild

in diesem sinne weiterso da oben...

gr33tz chris


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BeitragVerfasst: So Nov 20, 2005 5:42 pm 
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Dazu passt ja World Cyber Games: Treffen der Besten
Zitat:
Mehr als 700 Gamer kämpfen um Preisgelder im Werte von insgesamt 435.000 US-Dollar.
In anderen Staaten klappt es, bei uns sind diese 700 Mann dann wahrscheinlich potentielle Killer. Nun ja, dann wird .de eben die isolierte Nation, in der nicht gespielt werden darf. Dann sollten aber zum Beispiel auch Boxkämpfe verboten werden.

Abgesehen davon gibt es schon die usk-altersfreigabe, welche den Kreis der spielenden Personen von Vornherein einschränken sollte.
Ich bin immer noch der Meinung, dass jeder für sich selbst entscheiden sollte, was für ihn gut ist und was nicht. Ausserdem wird es ohnehin gespielt, egal ob es nun verboten ist oder nicht. Das einzige was passieren wird ist, dass die Computerspieleindustrie dann durch die staatlichen Zensurmaßnahmen -auch da es dann keine andere Möglichkeit des Besorgens von Spielen als Tauschbörsen u.ä. geben wird- weitere Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben wird...

Entwicklungsland Deutschland, unfähige Volksvertreter, Ansichten von Anno 1950. Schon traurig sowas... aber machen wir das Beste draus. :roll:

Greetz - ~3DC~

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manamana


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BeitragVerfasst: Do Nov 23, 2006 10:24 pm 
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© DIE ZEIT, 23.11.2006 Nr. 48:
"Shoppen bei egun.de
Wie leicht sich der Amokläufer von Emsdetten bewaffnen konnte. "
Von Florian Klenk
http://www.zeit.de/2006/48/Waffen

leo

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BeitragVerfasst: Fr Nov 24, 2006 1:55 pm 
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Hier nochmal ein paar Statements von "unserer Seite"

Eine Million Spieler sind betroffen... 21.11.2006, 22.10 Uhr


Presseerklärung des Deutscher eSport-Bundes e. V. (ESB) gemeinsam mit Electronic Sports League (ESL), Freaks 4U, GIGA, mTw, Netzstatt Gaming League (NGL), readmore und World Cyber Games (WCG)

Eine Million Spieler sind betroffen von den Ereignissen in Emsdetten

Berlin, 21. November 2006 – Die Gemeinschaft der deutschen Computerspieler bedauert das Unglück von Emsdetten zutiefst. "Wir fühlen mit den Verletzten und Leidtragenden der Tragödie", so Frank Sliwka, Geschäftsführer des Deutschen eSport-Bundes e. V. (ESB), "als Sprachrohr der deutschen Spieler möchten wir den Betroffenen unser Mitgefühl für das Erlebte ausdrücken." Im Zuge der medialen Diskussion ist Counter-Strike zum wiederholten Male in den Blickpunkt der öffentlichkeit geraten.


"Wir betrachten Spiele nicht als Ursache von Problemen, sondern sind vielmehr davon überzeugt, dass soziale Probleme Einzelner nicht mit dem Nutzen von Computerspielen erklärt werden können", sagt Frank Sliwka. "Überhöhter Medienkonsum – ob vor dem Fernseher oder dem Computer – ist lediglich ein Symptom für soziale Isolation, keinesfalls Auslöser oder Katalysator dafür."

Erziehungsdefizite, Perspektivlosigkeit und fehlende soziale Integration sind das, was einen jungen Menschen im Kern negativ prägt. Die Spieler sind bereit, eine offene, ehrliche und konstruktive Diskussion über den Umgang mit Computerspielen zu führen. Daher fordern gemeinsam mit dem ESB die deutschen eSport-Organisationen World Cyber Games (WCG), Freaks4U, GIGA, mTw, Netzstatt Gaming League (NGL), Electronic Sports League (ESL) und readmore die Politik auf, nicht weiter unreflektiert die Computer- und Videospiele sowie die Spieler als Sündenbock für eine verfehlte Sozial-, Familien- und Jugendpolitik heranzuziehen. Auch unterstützen die genannten Vertreter des deutschen eSports die Klärung von Genre- und Wirkungsfragen und bieten an, mit den entsprechenden politischen und wissenschaftlichen Gremien in den Dialog zu treten. Gleichzeitig fordert der ESB endlich politische Rahmenbedingungen zur Erhöhung der Medienkompetenz von Eltern, Pädagogen und Jugendlichen.

Gemeinsam vertreten die Organisationen die Interessen von über einer Million deutscher Computerspieler, die ihr Hobby eSport (elektronischer Sport)gemeinschaftlich betreiben. eSport ist eine Trendsportart, die Menschen auf der ganzen Welt fasziniert und verbindet. In Bulgarien, Südkorea und China wird eSport bereits als Sportart offiziell anerkannt und gefördert.



Stellungnahme des Deutschen eSport-... 17.11.2006, 11.11 Uhr

(Die Stellungnahme erscheint heute zudem exklusiv in der neuen Ausgabe des International Games Magazine)

"Der schwarze Peter bleibt weiterhin bei den Eltern"

Berlin, 17.11.2006. - Der Deutsche eSport-Bund e. V. (ESB) begrüßt die intensive politische sowie vor allem die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Computer- und Videospielen und distanziert sich ausdrücklich von Spielen, die gewaltverherrlichende oder menschenrechtsverletzende Inhalte darstellen. Dabei unterstützt der ESB die Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen und würdigt die herausragende Arbeit der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle).

Kinder und Jugendliche kommen heutzutage unweigerlich mit Massenmedien und damit auch mit Computer- und Videospielen in Berührung. Die heutige junge Generation kann angesichts der vielen technischen und medialen Möglichkeiten nicht mehr mit derjenigen der Elterngeneration verglichen werden. Eltern kennen die Spiele meist nicht und scheinen überfordert zu sein. Als Folge werden Kinder allzu oft mit ihrem Medienkonsum allein gelassen. Aus diesen Gründen fordert der ESB die Stärkung der Medienkompetenz von Eltern und Pädagogen. Aufklärung im Umgang mit Computer- und Videospielen beginnt bereits im Kinderzimmer - durch die Eltern. Daher zählt die Förderung von Medienkompetenz zu den wichtigsten Aufgaben der heutigen Gesellschaft.

Der ESB fordert aber auch, mit wissenschaftlichen Untersuchungen und deren Ergebnissen in Veröffentlichungen und Mediendarstellungen sorgsam umzugehen. Oft werden nur monokausale Zusammenhänge dargestellt, Rückschlüsse aus Querschnittsdaten kommuniziert, Teile der experimentellen Untersuchungen wiedergegeben oder die der empirischen Befunde zugrunde liegende Methode nur unklar vorgestellt. Ähnliches erleben wir gerade in der aktuellen Diskussion um den Jugendmedienschutz und die Prüfung von Computer- und Videospielen. Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Vorstand des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen e. V. (KFN), bringt das Ergebnis der letzten Studie des KFN auf folgende monokausale These: "Wenn Kinder am Computer zu lange spielen, werden ihre Schulnoten schlechter". Damit wird jeder Mutter und jedem Vater klar: Wenn ich die Konsole oder den Computer wegschließe, werden die Schulleistungen meiner Kinder besser!

Die Frage, die sich nun aufdrängt, ist: Sind die Ergebnisse der Untersuchung so interpretierbar oder gehen Wissenschaftler und Medien nicht sorgsam genug mit wissenschaftlichen Ergebnissen bei der Veröffentlichung um?

In der Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Medien und Gewalt – Befunde der Forschung" heißt es in diesem Kontext: "Die Diskussion um schädliche Auswirkungen der Medien ist so alt wie die Medien selbst, und es gibt kein Medium, das nicht in den Verdacht geraten ist, durch Darstellungen von Gewalt die Gewalttätigkeit seiner Rezipienten zu fördern." Schon 1991 hat Peter Glotz die Kommunikationswissenschaft für ihren Umgang mit der öffentlichkeit kritisiert, da sie sich aus seiner Sicht durch eine für jedermann leicht nachvollziehbare, monokausale Argumentation auszeichne. "Die Logik der vorgebrachten Ratschläge ist zumeist schlicht: Schafft das Fernsehen ab, und die Welt ist wieder in Ordnung. In Bezug auf die Auswirkungen von Gewaltdarstellungen wird argumentiert: Beseitigt diese Inhalte, und die Gesellschaft wird wieder friedlich." (aus Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Medien und Gewalt – Befunde der Forschung, 2004, S. 5). Weiter ist in diesem Zusammenhang zu lesen: "So konstatierte Jürgen Grimm (1999), das Problem der Mediengewaltforschung bestehe vor allem darin, dass der gesellschaftliche Diskurs nach praktikablen Rezepten verlangt, die in eindeutigen Ursache-Wirkungs-Relationen gründen. Diese sind jedoch methodisch nur schwer nachweisbar. Der um gesellschaftliche Verantwortung bemühte Wissenschaftler ist deshalb leicht verleitet, ambivalente Befunde interpretatorisch zu vereindeutigen, um den Bedarf von Politikern, Pädagogen und anderen interessierten Gruppen nach evidenten Aussagen und leicht handhabbaren Faustregeln zu befriedigen." (aus Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Medien und Gewalt – Befunde der Forschung, 2004, S. 6).

Prof. Dr. Christian Pfeiffer erfüllt genau diese Beschreibung. Seine Aussagen zu den empirischen Befunde des KFN zeichnen sich u. a. durch eine monokausale Argumentation aus.

Selbst das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus als Herausgeber des Handbuches für Eltern und Lehrkräfte "Medienwelten" schränkt bei der Darstellung von wissenschaftlichen Ergebnissen des KFN ein: "Pfeiffer stellt in seinem Bericht einen Zusammenhang zwischen aktuellen Schulstatistiken und seinen Erkenntnissen zur Wirkung des Medienkonsums her. Erschreckend ist, dass sich die Leistungsunterschiede zwischen Jungen und Mädchen stetig auseinander entwickelten. Zwar sei laut Pfeiffer der durchschnittlich hohe Medienkonsum der Jugendlichen nur ein Faktor neben sozialen, ethischen und anderen Gegebenheiten, jedoch bewiesen die Ergebnisse der Hirnforschung seine entscheidende Bedeutung. Es wäre also falsch zu behaupten, dass ein überhöhter Medienkonsum schlechte Schulleistungen auslöst." (S. 110). Oder: "Die tägliche Fernsehzeit der Hauptschüler an Wochentagen unterschied sich in der Studie des KFN mit durchschnittlich 209 Minuten signifikant von der der Gymnasiasten. Gleiches gilt für die Computerspielzeiten: Hauptschüler sitzen durchschnittlich 138 Minuten, Gymnasiasten nur 85 Minuten am PC. Freilich sollte bedacht werden, dass auch an Hauptschulen Schülerinnen und Schüler verantwortungsvoll mit Medien umgehen können – vor der Gefahr einer unzulässigen Verallgemeinerung sollte gewarnt werden!" (S. 110).

Prof. Dr. Pfeiffer scheint es in seinem Bestreben eher darum zu gehen, Forschungsgelder für sein Institut zu bekommen als Lösungsansätze für Maßnahmen für die Stärkung der Medienkompetenz von Eltern und Pädagogen zu erstellen. Durch seine früheren Tätigkeiten bestehenden Verbindungen in Politik und Wirtschaft kann er dafür nutzen. Wenn in fünf Jahren die wissenschaftliche Frage ansteht, warum bestimmte Ameisenstämme aggressiver als andere Stämme sind, wird auch das KFN um Forschungsgelder bemüht sein. Das Ergebnis dieser Studie kennen wir bereits jetzt schon: Sie haben Mikrokonsolen und spielen Gewaltspiele!

Der ESB fordert Prof. Dr. Christian Pfeiffer als Vorstand des Kriminologischen Institutes Niedersachsen auf, endlich in einen offen, ehrlichen und konstruktiven Dialog einzutreten, um gemeinsame Ansätze für die Erhöhung der Medienkompetenz von Eltern und Pädagogen zu finden. Gleichzeitig bietet der ESB zur Klärung von Genre- und Wirkungsfragen an, mit den entsprechenden politischen und wissenschaftlichen Gremien in den Dialog zu treten und darüber hinaus aktiv den Aufbau von Maßnahmen zur Erhöhung der Medienkompetenz der Eltern, Pädagogen und Jugendlichen zu unterstützen.

In diesem Zusammenhang möchte der ESB darauf verweisen, dass die aktive Ausübung von Bildschirmspielen im sportlichen Wettkampf weltweit immer stärkere politische und gesellschaftliche Unterstützung sowie Anerkennung erfährt.


Quellen:

- Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (Hrsg.): Medienwelten - Kritische Betrachtung zur Medienwirkung auf Kinder und Jugendliche, Handbuch für Eltern und Lehrkräfte. München 2006
- Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Hrsg.): Medien und Gewalt - Befunde der Forschung bis 2004. Berlin 2004
- Pfeiffer, Christian/Wetzels,Peter: Sieben Thesen zur Jugendgewalt. Hannover 1998
- Pfeiffer, Christian: Medienverwahrlosung als Ursache von Schulversagen und Jugenddelinquenz?. Hannover 2005
- Winkler, Christoph: Wie Kinder Spaß am Morden finden. D-frag, 2006 (Link)



sorry für die Unmengen Text

Gruß Krass

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